NEUES SECOND LIFE PROJEKT: ENVIRONMENT ENHANCEMENTS

Am Dienstag hat ein Inworld-Treffen der Simulator User Group stattgefunden. Normalerweise berichte ich von diesen Treffen nicht bei mir im Blog, sondern eher über die Treffen der TPV-Entwickler und Content Ersteller. Gestern wurde aber bei der Simulator Gruppe ein neues Projekt vorgestellt, das besser zum TPV-Treffen gepasst hätte und das interessant genug ist, um es vorzustellen.
Und zwar hat Oz Linden das Environment Enhancements Project angekündigt. Unter diesem Titel will Linden Lab verschiedene Anpassungen am Windlight und den SL-Umweltbedingungen vornehmen. Es gibt auf Google Drives bereits eine grobe Funktionsbeschreibung von Rider Linden zum Inhalt des Projekts.

Hier die wesentlichen neuen Funktionen aus der Beschreibung von Rider als Liste:
  • Die Umwelteinstellungen liegen als Objekt im Inventar und können so leicht an andere weitergegeben werden. Auch ein Verkauf auf dem Marketplace ist denkbar, wenn das Windlight entsprechend gut ist. Es gibt zwei verschiedene Typen an Inventarobjekten und zwar Wasser und Himmel
  • Die Aktivierung der Umwelteinstellungen kann ebenfalls aus dem Inventar heraus erfolgen. Sie ist dann nur für den Nutzer sichtbar, der die Einstellung aktiviert hat. Die Einstellung bleibt auch nach einem Viewer Neustart bestehen. Der Nutzer kann jederezit die Einstellung verwerfen, dann kehrt der Viewer zum Regionsstandard zurück
  • Es gibt erweiterte Parameter für Umwelteinstellungen, mit Auswahl von Texturen über UUIDs. Aktuell sind fünf Texturtypen gelistet (Wolkenverteilung, Wolkenaufbau, Mond, Sonne und Wasser). Diese Liste wird wahrscheinlich noch erweitert. Alle Änderungen über die neuen Parameter, können ebenfalls in einer Settings Objektdatei im Inventar gespeichert werden
  • Parzellenbasierte Umwelteinstellungen ermöglichen verschiedene Windlights auf der gleichen Region. Es wird eine übergeordnete Umwelteinstellung für die gesamte Region geben, die dann auf jeder Parzelle individuell mit anderen Einstellungen überschrieben werden kann. Estate Manager können diese Möglichkeit aber blockieren
  • Zwei neue LSL Skriptfunktionen zur Anpassung der Umwelteinstellungen in den Experience Tools. Damit kann man Windlights gezielt für einzelne Avatare aktivieren, wenn diese der Experience zugestimmt haben. Somit ist es auch möglich, dass jeder Avatar innerhalb der gleichen Parzelle ein anderes Windlight sieht. Ein Experience-Windlight ist dem Regions- und Parzellen-Windlight übergeordnet. Es überschreibt also die Parzellen-/Regionseinstellung, bis die Experience beendet wird
  • Ein erweiterter Tageszyklus lässt Tageslängen zwischen 4 und 168 Stunden zu. So kann zum Beispiel auch der RL-Zyklus von 24 Stunden eingestellt werden. Der SL Standard ist heute 4 Stunden für einen kompletten Tag. Beim erweiterten Tageszyklus lassen sich auch innerhalb eines Zyklus verschiedene Himmels- und Wassereinstellungen auswählen, die sich dann automatisch ändern, wenn die eingestellte Zeit erreicht ist. Der Übergang soll dabei als interpolierte Animation ablaufen
Das sind ganz gute Neuerungen, denn das Windlight bestimmt schon maßgeblich die sogenannte Experience innerhalb von Second Life. Die individuelle Einstellung auf Parzellen innerhalb einer Region, ist auch überfällig, denn der Firestorm bietet diese Funktion intern schon länger. Und so einige Landgestalter waren wohl der Ansicht, es gäbe nur den Firestorm und haben das Windlight ihrer Regionen in der Land-Info über die Firestorm-Parameter gesteuert. Alle Besucher mit einem anderen Viewer wurden damit ausgeschlossen.

Nalates Urriah, die gestern das Simulator Gruppentreffen besucht hat, schreibt dazu noch, dass es keine Windlight Wechsel durch Höhenänderungen im Projekt von Linden Lab geben wird. Diese not so shared experience bleibt also weiter dem Firestorm vorbehalten.

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