PC GAMER FÜHRT INTERVIEW MIT STRAWBERRY SINGH

Gestern hat Strawberry Singh in ihrem Blog einen Artikel vom US-Ableger des PC Gamer Magazins (englische Quelle) vorgestellt. Enthalten ist unter anderem ein Interview mit ihr selbst, bei dem es um ihre Unboxing Videos auf YouTube geht. Der Artikel hat die Überschrift "Die Make-up Unboxing Videos aus Second Life sind surreal und wunderbar".
Genauso positiv wie die Überschrift, ist der gesamte Artikel. Das fand Linden Lab wiederum so gut, dass sie sowohl im offiziellen Second Life Twitter-Kanal als auch im Kanal von Linden Lab den Artikel vom PC Gamer Magazin vorgestellt haben. Zuerst hatte Strawberry ein paar Bedenken, dass sie etwas sagen könnte, das SL in ein schlechtes Licht rückt. Aber Steven Messner, der das Interview für den PC Gamer geführt hat, soll super freundlich gewesen sein und hat auch generell eine respektvolle Haltung gegenüber Second Life.

Das monatlich erscheinende Print Magazin von PC Gamer hat heute zwar nicht mehr eine so hohe Auflage, wie noch vor 10 Jahren, aber die Webseite ist bei Gamern eine der meistgelesenen Online-Adressen. Deshalb hat ein Artikel auf dieser Seite ein breites Publikum.

Inhaltlich geht es um die schon erwähnten Auspack-Videos. Textlich hat Messner offenbar viel von dem übernommen, was Strawberry gesagt hat. Schon im ersten Absatz heißt es, dass Second Life eine berühmt-berüchtigte Reputation hat, die meist von denen kommt, die SL gar nicht kennen und nur die Geschichten von Sexclubs oder die Griefing-Videos auf YouTube kennen. Aber Second Life sei so viel mehr als das.


Dann erzählt Messner, dass er die Unboxing Videos von Strawberry sehr interessant findet, weil hier ein digitales Make-up ausgepackt und dessen Anwendung am digitalen Avatar gezeigt wird. Und Strawberry gestaltet sowohl ihr Video als auch ihren Blog so professionell, dass es den realen Fashion und Make-up Blogs in nichts nachsteht. Messner ist völlig fasziniert davon, dass man so viel Aufwand für digitale Avatare betreibt.

Strawberry stellt dann im Interview auch erstmal klar, dass SL kein Spiel, sondern ein soziales Netzwerk ist. Und eine große Sandbox, in der man Dinge erschaffen und diese verkaufen kann. Dann geht es um die Vielfalt "tausernder" SL-Blogs. Es werde nicht nur über Fashion und Make-up berichtet, wie im RL, sondern auch über neue Körperteile, Skins und andere Dinge.

Ich muss jetzt leider meine Zusammenfassung abkürzen, da ich noch etwas anderes machen will. In der zweiten Hälfte des Artikels, geht es überwiegend um die Videos und den Blog von Strawberry. Und dass jeder SL-Bewohner verkaufbare Produkte erstellen kann. Das Video, das den Autor wohl am meisten begeistert hat, ist das Unboxing der Luxe Box.


Hier noch der letzte Absatz des Artikels als Übersetzung, denn der hat nicht nur Strawberry am besten gefallen:

"Mein Gespräch mit Berry hat mir einen seltenen Einblick in eine Welt gegeben, die oftmals als bizarr bezeichnet wird. Wenn man ein wenig tiefer gräbt, findet man eine Gemeinschaft von Künstlern und Erstellern, die sich verbunden hat, um gemeinsam etwas zu unternehmen und sich selbst zu feiern. Es ist nicht das Gleiche, was man in anderen Massive-Multiplayer-Spielen sieht, sondern es ist etwas, von dem ich mir wünsche, dass es noch mehr davon gibt. Es macht mich ein bisschen traurig, dass Second Life immer anhand seiner Striplokale und Sexclubs eingestuft wird. Wie Berry mir sagte: "Das ist nicht das, was Second Life ausmacht, es gibt so viel mehr, was du hier machen kannst."

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