Ausstellungstipp: DaphneArts - Annabel Lee von Edgar Allen Poe


Annabell Lee ist das letzte Gedicht das Poe geschrieben hat (1849). Es geht darin um Tod, Liebe und das Jenseits und das alles wurde von ihm in eine wunderschöne Ballade eingepackt. Man vermutet das Poe darin den Tod seiner Frau Virginia Clemm Poe verarbeitet hat, wie auch in einigen seiner anderen Werke. Fotos von den Beiden:


Angelika Corral und SheldonBR haben diese Ballade akustisch und visuell in perfekter Form umgesetzt. Eröffnet wurde diese Ausstellung am 2.9.2019, wie lange sie bestehen bleibt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.

Man landet in einer Skybox und dort bitte die Umwelteinstellung gleich zulassen und das Anhängen diverser Dinge erlauben in dem man im aufgepoppten Fenster auf ja klickt. Mitten auf dem Bildschirm erscheint ein leicht transparenter HUD. Darauf steht zu lesen das man jetzt einen HUD (erkennbar durch die dicken schwarzen Balken oben und unten) angelegt bekommen hat, um ein besseres Erlebnis dieser Ausstellung zu bekommen. Er verwendet auch Audio. Daher Sounds unbedingt aktivieren. Klickt man auf das weiße Feld verschwindet es.


Direkt am Landepunkt findet man ein schwarz weiß Plakat das als Teleporter fungiert. Einfach darauf klicken.


Nachdem man im unteren Bereich gelandet ist, erklingt Musik und eine angenehme Frauenstimme erzählt von Annabel Lee. Ich war mit einer Freundin dort und sie musste einige Zeit warten, bis es bei ihr so weit war. Bei mir sprang der Sound sofort an. Also etwas Geduld haben, falls ihr da noch nichts hört. Und das schöne man kann ihn immer wieder abspielen, in dem man den Start Button oben Links im schwarzen Balken anklickt. Nun heißt es den Weg der Kerzen zu folgen und keine Angst ihr bekommt dabei keine nassen Füße, wenn ich genau zwischen den Kerzen geht.


Ab da heißt es eintauchen in die Worte den Geräuschen und der mehr als passenden Umgebung. Dabei wünsche euch eine Zeit, die ihr nicht so schnell vergessen werdet. Es ist einfach fantastisch gelungen. Kurz aber eben unvergesslich.


Blog von DaphneArts
TELEPORT


Ich habe euch die Ballade hier in Deutsch mit eingefügt, es wird dort in Englisch vorgetragen:

Annabel Lee

Ist ein Königreich an des Meeres Strand,
Da war es, da lebte sie –
Lang, lang ist es her – und sie sei euch genannt
Mit dem Namen Annabel Lee.
Und ihr Leben und Denken war ganz gebannt
In Liebe – und mich liebte sie.

In dem Königreich an des Meeres Strand
Ein Kind noch war ich und war sie,
Doch wir liebten mit Liebe, die mehr war denn dies –
Ich und meine Annabel Lee –
Mit Liebe, daß strahlende Seraphim
Begehrten mich und sie.

Und das war der Grund, daß vor Jahren und Jahr
Eine Wolke Winde spie,
Die frostig durchfuhren am Meeresstrand
Meine schöne Annabel Lee;
Und ihre hochedele Sippe kam,
Und ach! man entführte mir sie,
Um sie einzuschließen in Gruft und Grab,
Meine schöne Annabel Lee.

Die Engel, nicht halb so glücklich als wir,
Waren neidisch auf mich und auf sie –
Ja! das war der Grund (und alle im Land
Sie wissen, vergessen es nie),
Daß der Nachtwind so rauh aus der Wolke fuhr
Und mordete Annabel Lee.

Weit stärker doch war unsre Liebe als die
All derer, die älter als wir –
Und mancher, die weiser als wir –[137]
Und die Engel in Höhen vermögen es nie
Und die Teufel in Tiefen nie,
Nie können sie trennen die Seelen von mir
Und der schönen Annabel Lee.

Kein Mondenlicht blinkt, das nicht Träume mir bringt
Von der schönen Annabel Lee,
Jedes Sternlein das steigt, hell die Augen mir zeigt
Meiner schönen Annabel Lee;
Und so jede Nacht lieg zur Seite ich sacht
Meinem Lieb, meinem Leben in bräutlicher Pracht:
Im Grabe da küsse ich sie –
Im Grabe da küsse ich sie.

Quelle


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