Wen die Steuereinheit eines Avatares verschwindet …
Schon vor längerer Zeit wollte ich über dieses Thema schreiben, den immer wieder trifft man auf Menschen die verletzt und traurig zurückgeblieben sind. Heute mache ich es endlich. Ich bin mir sicher, das einige von euch, die schon sehr lange mit dabei sind, irgendwann so etwas oder so etwas Ähnliches erlebten oder jemand kennen der es erlebt hat. Und ich schreibe hier über Personen die MUTWILLIG Handeln. Wie zum Beispiel folgendes:
Abends verabschiedet man sich voneinander mit liebevollen geschriebenen oder gesagten Worten, morgens kommt man gut gelaunt on und man wartet und wartet und wartet dann Tage, Wochen, Monate … manche immer noch …
Man bekommt real einen Anruf von einem Familienmitglied seines Second Life Partners mit der Nachricht, das die Person verstorben ist. Der Schock sitzt tief. Man berichtet Freunden von dieser Nachricht, man beginnt zu trauern. Nach langer Zeit landet man in Second Life an einen neuen Ort und das erste, was man im Voice hört, ist die Stimme der verstorbenen Person …
Es spricht dich ein Neuling an, der sich auch so benimmt und agiert wie ein Neuling. Man zeigt ihm alles, hilft bei Schwierigkeiten aller Art. Eine Freundschaft entwickelt sich, obwohl man diese Person noch nicht gehört oder gesehen hat. Nach einiger Zeit verschwindet diese, gut ausgerüstet und ausgestattet … irgendwann kommt man mit jemanden ins Gespräch der genau dieselbe Geschichte erzählt, genau dasselbe erlebte. Alle Zeichen deuten an, das es sich um die gleiche Person handeln könnte, nur mit einem anderen neuen Avatar …
Eine Gruppe beginnt sich etwas aufzubauen, erarbeitet und organisiert vieles. Wächst in der Zeit fest zusammen, Freundschaften entstehen, die teilweise ins Reale reichen. Man tauscht Telefonnummern aus, machte Videokonferenzen. Genießt es zusammen für anderen Second Life User etwas auf die Beine zu stellen. Eines Tages kommt einer davon nicht mehr on. Tage vergehen, man versucht sich in Telefonanrufen, keiner nimmt ab. Alle Versuche scheitern, herauszufinden was passiert ist …
Auch wenn wir uns auf einer virtuellen Plattform befinden, entwickeln sich doch intensive Beziehungen jeglicher Art. Man verbringt viel Zeit, erlebt viel, plaudert viel und macht andere schöne Sachen zusammen. Ob das eine Freundschaft ist, eine romantische Beziehung, eine Rollenspielverbindung oder BDSM Spielbeziehung. Verschwindet jemand, fällt man in ein Loch und Leere breitet sich aus. Je nachdem wie Intensiv diese Art von Beziehung war.
Es folgen dann drei Phasen die man dann durchlebt:
Die erste, man beginnt sich Sorgen zu machen, malt sich die schlimmsten Szenarien aus, beginnt Krankenhäuser anzurufen in der Stadt wo derjenige als Wohnort angegeben hat. Beginnt nachzudenken, ob man irgendwas überhört oder überlesen hat. Fragt gemeinsame Bekannte und Freunde, ob die irgendwas wissen …
Die zweite Phase besteht aus Selbstvorwürfen. Habe ich irgendwas gesagt oder getan was verletzende Wirkung zeigte. Man durchlebt alle Gespräche nochmals im Kopf, um dieses Gefühl *Ich bin schuld* zu untermauern. Man verzweifelt fast daran, es nagt und arbeitet in einen …
Die dritte Phase ist Wut. Wut auf diese Person das sie einfach abgehauen ist. Wut das sie nichts gesagt hat. Wut darauf das sie einem alles nur vorgespielt hat. Wut das man sich verarschen hat lassen. Wut auf alle die einen nicht sagten das irgendwas nicht stimmt. Diese Wut vergiftet einen und ebenso das Umfeld in dem man sich in Second Life aufhält …
Keine Antwort auf das *Warum* zu bekommen, ist das schlimmste. Warum lässt er alles so zurück ohne jeglichen Kommentar? Und ebenso schlimm ist es, das man Misstrauen entwickelt, gegenüber allen die unerwartet um einen auftauchen. Durch dieses Misstrauen werden viele abgeschreckt und so entgeht einen sicherlich der eine oder andere schöne Moment.
Egal welche Einstellung und Ansichten man zu dieser Plattform hat, egal wie man sie nutzt. Man sollte sich bewusst sein, das es auch da Menschen gibt, die sich sorgen, verzweifelt zurückbleiben und ohne das Wissen warum, keinen gesunden Abschluss finden können. Auch wenn man das selber nicht so sieht, sollte man an die anderen Denken und für eine kurze Information ist immer Zeit. Sei es ein einfaches “Ich habe keinen Bock mehr”.
Second Life ist nur ein Spiel, eine Pixelwelt, nichts was man mit Ernst sehen sollte. Es ist eine Plattform wo man die Sau herauslassen kann in dem man andere verarscht, verärgert, fertig macht, respektlos gehandelt, verachtet, belächelt, bloß stellt, belügt oder für unwichtig hält. NEIN, ist es nicht. Den der Deckmantel namens Anonymität schützt euch nicht. Nicht von euch selber. Den irgendwann kommt alles auf einen zurück. Wie heißt es so schön “Was der Mensch sät, das wird er ernten” oder wie man in der heutigen Zeit sagt “Karma is a bitch” …
Abends verabschiedet man sich voneinander mit liebevollen geschriebenen oder gesagten Worten, morgens kommt man gut gelaunt on und man wartet und wartet und wartet dann Tage, Wochen, Monate … manche immer noch …
Man bekommt real einen Anruf von einem Familienmitglied seines Second Life Partners mit der Nachricht, das die Person verstorben ist. Der Schock sitzt tief. Man berichtet Freunden von dieser Nachricht, man beginnt zu trauern. Nach langer Zeit landet man in Second Life an einen neuen Ort und das erste, was man im Voice hört, ist die Stimme der verstorbenen Person …
Es spricht dich ein Neuling an, der sich auch so benimmt und agiert wie ein Neuling. Man zeigt ihm alles, hilft bei Schwierigkeiten aller Art. Eine Freundschaft entwickelt sich, obwohl man diese Person noch nicht gehört oder gesehen hat. Nach einiger Zeit verschwindet diese, gut ausgerüstet und ausgestattet … irgendwann kommt man mit jemanden ins Gespräch der genau dieselbe Geschichte erzählt, genau dasselbe erlebte. Alle Zeichen deuten an, das es sich um die gleiche Person handeln könnte, nur mit einem anderen neuen Avatar …
Eine Gruppe beginnt sich etwas aufzubauen, erarbeitet und organisiert vieles. Wächst in der Zeit fest zusammen, Freundschaften entstehen, die teilweise ins Reale reichen. Man tauscht Telefonnummern aus, machte Videokonferenzen. Genießt es zusammen für anderen Second Life User etwas auf die Beine zu stellen. Eines Tages kommt einer davon nicht mehr on. Tage vergehen, man versucht sich in Telefonanrufen, keiner nimmt ab. Alle Versuche scheitern, herauszufinden was passiert ist …
Auch wenn wir uns auf einer virtuellen Plattform befinden, entwickeln sich doch intensive Beziehungen jeglicher Art. Man verbringt viel Zeit, erlebt viel, plaudert viel und macht andere schöne Sachen zusammen. Ob das eine Freundschaft ist, eine romantische Beziehung, eine Rollenspielverbindung oder BDSM Spielbeziehung. Verschwindet jemand, fällt man in ein Loch und Leere breitet sich aus. Je nachdem wie Intensiv diese Art von Beziehung war.
Es folgen dann drei Phasen die man dann durchlebt:
Die erste, man beginnt sich Sorgen zu machen, malt sich die schlimmsten Szenarien aus, beginnt Krankenhäuser anzurufen in der Stadt wo derjenige als Wohnort angegeben hat. Beginnt nachzudenken, ob man irgendwas überhört oder überlesen hat. Fragt gemeinsame Bekannte und Freunde, ob die irgendwas wissen …
Die zweite Phase besteht aus Selbstvorwürfen. Habe ich irgendwas gesagt oder getan was verletzende Wirkung zeigte. Man durchlebt alle Gespräche nochmals im Kopf, um dieses Gefühl *Ich bin schuld* zu untermauern. Man verzweifelt fast daran, es nagt und arbeitet in einen …
Die dritte Phase ist Wut. Wut auf diese Person das sie einfach abgehauen ist. Wut das sie nichts gesagt hat. Wut darauf das sie einem alles nur vorgespielt hat. Wut das man sich verarschen hat lassen. Wut auf alle die einen nicht sagten das irgendwas nicht stimmt. Diese Wut vergiftet einen und ebenso das Umfeld in dem man sich in Second Life aufhält …
Keine Antwort auf das *Warum* zu bekommen, ist das schlimmste. Warum lässt er alles so zurück ohne jeglichen Kommentar? Und ebenso schlimm ist es, das man Misstrauen entwickelt, gegenüber allen die unerwartet um einen auftauchen. Durch dieses Misstrauen werden viele abgeschreckt und so entgeht einen sicherlich der eine oder andere schöne Moment.
Egal welche Einstellung und Ansichten man zu dieser Plattform hat, egal wie man sie nutzt. Man sollte sich bewusst sein, das es auch da Menschen gibt, die sich sorgen, verzweifelt zurückbleiben und ohne das Wissen warum, keinen gesunden Abschluss finden können. Auch wenn man das selber nicht so sieht, sollte man an die anderen Denken und für eine kurze Information ist immer Zeit. Sei es ein einfaches “Ich habe keinen Bock mehr”.
Second Life ist nur ein Spiel, eine Pixelwelt, nichts was man mit Ernst sehen sollte. Es ist eine Plattform wo man die Sau herauslassen kann in dem man andere verarscht, verärgert, fertig macht, respektlos gehandelt, verachtet, belächelt, bloß stellt, belügt oder für unwichtig hält. NEIN, ist es nicht. Den der Deckmantel namens Anonymität schützt euch nicht. Nicht von euch selber. Den irgendwann kommt alles auf einen zurück. Wie heißt es so schön “Was der Mensch sät, das wird er ernten” oder wie man in der heutigen Zeit sagt “Karma is a bitch” …

Genau aus diesem Grund habe ich SL den Rücken gekehrt. Es gibt leider viele unehrliche Menschen.
AntwortenLöschen