Simtipp: FORTRESS – Zone Internationale (Adult)
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| FORTRESS – Zone Internationale |
Owner und Sim-Designer ist Djehan Kidd.
Aufgebaut ist das Ganze auf einer Region (30000 LI) namens Hangars Liquides.
Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Regionen, die fertige Bauteile nutzen, ist FORTRESS ein echtes, von Grund auf selbst erschaffenes Gesamtkunstwerk – inklusive aller spezifischen 3D-Meshs, Texturen und Strukturen, erschaffen von Djehan selbst. Es ist nicht als klassische Rollenspiel-Sim mit festen Regeln konzipiert, sondern legt den Fokus auf maximale Immersion und Atmosphäre. Die Umgebung ist jedoch offen für „Indie-Rollenspieler“ und lädt zum Erkunden und Fotografieren ein. (Ein Indie-Rollenspieler (vom
englischen „independent“ für unabhängig) ist jemand, der abseits von
starren Systemen, großen Organisationen oder strengen, vorgegebenen
Regeln Rollenspiel (RP) betreibt.)
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Das EEP ist natürlich eine Nacht-Variante, passend zum Thema. Bitte nicht ändern, sonst ist das gesamte Ambiente nicht mehr das, was gewünscht ist. Die Sounds sind wunderbar passend ausgewählt und platziert.
Inworld-Gruppe: secondlife:///app/group/763dd5ff-6938-af1d-7ccc-bc752a9f3b54/about
TELEPORT NACH FORTRESS
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Der Landepunkt ist im Nordosten auf einem metallenen Pier. Dort befindet sich schon das erste metallene, schwerbewaffnete Ding. Dreht an dieser Stelle den Sound voll auf und genießt das, was vermittelt wird.
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Als Erstes kramte ich nach einer Taschenlampe und dann ging es los, vorbei an einem Kontrollposten, der ebenso von einem solchen Ding besetzt war. Es handelt sich hierbei um Bots, die das Ambiente unterstützen. Unheimliche Dinger ...
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Es geht hoch über eiserne, schmale Treppen in das metallene, riesige Konstrukt, das sich beschützend um die utopische Stadt schmiegt, die es beherbergt. Es ist unglaublich, was sich einem dort als Besucher bietet – eine Atmosphäre, die einen staunen lässt.
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Es gibt Aufzüge, nicht übersehen. Einer davon bringt einen nach unten zum Wasser und dort gibt es eine ganz kleine Plattform, mit deren Hilfe man sich ein Fahrzeug rezzen kann.
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Das Ganze hat eine gewaltige Intensität. Besonders, wenn man als Erstes den metallenen Gewölben am Rand der Region folgt … unglaublich.
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Spannend ist es auch, dass alles im Grunde auf alten Kulturen aufgebaut wurde. Je tiefer man eindringt, desto klarer wird einem das. Das Utopia thront quasi auf den letzten Artefakten der alten Zivilisation.
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Dieses Utopia scheint mir auch ein Zwei-Klassen-System zu sein: Oben in prunkvollen Hallen, extravaganten Clubs und wunderschönen Parkanlagen wohnt wohl die Elite. Unten in der Dunkelheit, da wo es feucht und kalt ist, steht ein kleines Dorf aus Zelten. Da hausen die Armen – die, die am Rand der Gesellschaft stehen.
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Ich muss diesmal gestehen: Es ist anstrengend, sehr anstrengend, alles zu erkunden. Mit Sicherheit habe ich nur einen Bruchteil dessen entdeckt, was es da insgesamt alles gibt. Zum Glück stehen kleine Terminals als Teleporter zur Verfügung, sonst wäre man als erstmaliger Gast komplett aufgeschmissen. Dass ich das mal schreiben würde, hätte ich nie gedacht ...
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Ich habe sogar die Orientierung verloren und musste zwischendurch mal eine Pause machen. Das hatte ich so noch nie … liegt sicherlich auch immer an der Tagesform. Aber das war schon ... sehr intensiv.
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Die Fotos geben nicht wirklich das wieder, was man dort sieht und fühlt. Daher: Schaut selber und staunt. Ach ja, und vergesst nicht, eine Taschenlampe, Fackel oder eine Lichtquelle anderer Art mitzunehmen.
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Einige Grundinformationen zu dieser fantastischen Region
Die virtuelle Umsetzung der dystopischen Cyberpunk-Stadt in Second Life wurde 2007 ins Leben gerufen. Damit blickt das Projekt auf eine fast 19-jährige Geschichte auf dem Grid zurück und gilt als die am längsten bestehende und größte zusammenhängende Dystopie-Stadt in SL.
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Die historische Zeitleiste der Sim
18. Jahrhundert: Venezianische Kaufleute und Seeleute nutzen den Ort als Handelsstützpunkt, bis die Republik Venedig fällt.
2030er-Jahre: Krypto-Magnaten kaufen die Ruinen auf; der Bau der Festung beginnt inmitten von massiver Korruption.
2040er-Jahre: Der Ausbruch des Dritten Weltkriegs bringt Anarchie und Flüchtlingsströme. Offshore-Arbeiter kapern die lebenswichtige Unterwasser-Infrastruktur.
2050er-Jahre: Nach Kriegsende wird die Stadt komplett energieunabhängig. Sie überlebt durch den Abbau von Mineralien, Diamanten und Fischfang.
2060er–80er-Jahre: Die Festung blüht auf und entwickelt sich zu einer steuerfreien, libertären Zuflucht.
2090er-Jahre: Ein Vierter Weltkrieg verwüstet den restlichen Planeten. Die Stadt überlebt vollständig isoliert, aber lebendig.
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Die Bevölkerung
Die Atmosphäre spiegelt eine raue, dystopische Gesellschaft wider. Die fiktive Bevölkerung besteht aus einer bunten und gefährlichen Mischung: internationales Militärpersonal, Opfer von Menschenhandel, Flüchtlinge, Dissidenten, Seeleute, Söldner, Schmuggler, Händler und einfache Überlebende der globalen Katastrophen.
Die Region ist ein absoluter Tipp für alle, die eine detailreiche, tiefgründige Kulisse für virtuelle Fotografie, Exploration oder atmosphärisches Storytelling abseits des Mainstreams suchen.
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