SUBCUTAN ART GALLERY: Morphosis – by Sophie de Saint Phalle
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| Morphosis |
Inhaberin und Baumeisterin der Subcutan Art Gallery ist Sophie de Saint Phalle (perpetua1010), die dort vor allem ihre eigenen Werke präsentiert. Da ich bereits mehrfach über ihr künstlerisches Können berichtet habe, findet ihr alle gesammelten Beiträge hier.
Sophie de Saint Phalle ist eine renommierte Künstlerin in der Second-Life-Szene. Ihr Stil besticht durch eine tiefe Emotionalität und eine Vorliebe für atmosphärische, oft minimalistische oder abstrakte Kompositionen. Für mich gehört Sophie definitiv zu meinen absoluten Lieblingskünstlerinnen in Second Life.
Gestern fand die Eröffnung ihrer aktuellen Ausstellung Morphosis statt. Sophie begrüßte ihre Gäste und Fans gewohnt charmant und gab jedem, der Fragen zur Ausstellung hatte, freundlich Auskunft. Ich kann euch den Besuch nur wärmstens empfehlen. Reale Künstler, die Second Life so gekonnt nutzen, um ihre Werke zu präsentieren, gibt es selten – und noch seltener sind diejenigen, die es auf einem so hohen Niveau tun.
Wer keine ihrer Ausstellungen verpassen möchte, sollte der Inworld-Gruppe SUBCUTAN beitreten: secondlife:///app/group/23650235-9ddc-f898-c666-f28adc890f60/about
TELEPORT IN DIE GALERIE
Sophies Worte zu ihrer Ausstellung:
"Vielleicht existieren die Deformationen meiner Figuren gar nicht in der objektiven Welt. Vielleicht sind sie vielmehr die sichtbare Gestalt eines Geistes, der durch Angst, Hass, Fanatismus, Gleichgültigkeit oder Verzweiflung aus seinem inneren Gleichgewicht geraten ist.
Die Figuren sind Menschen, deren innere Welt nach außen getreten ist. Was verborgen bleibt, wird sichtbar. Was wir gewöhnlich nur ahnen, nimmt Gestalt an.
Für mich ist der Mensch ein Wesen in ständiger Veränderung. Daraus ergibt sich eine Frage, die mich immer wieder beschäftigt:
Welche Gestalt nimmt ein Mensch an, wenn sich sein Geist verändert?
MORPHOSIS lädt dazu ein, den Menschen nicht nach seinem äußeren Erscheinungsbild zu beurteilen, sondern darüber nachzudenken, welche Kraft unsere Gedanken besitzen – und welche Gestalt sie annehmen könnten, wenn sie sichtbar würden. Es ist eine Einladung, hinter die äußere Erscheinung zu blicken – und vielleicht auch in den eigenen Spiegel."
Technik: Bleistiftzeichnungen mit Tusche auf Büttenpapier.
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