Simtipp: Natthimmel (Moderat)

Natthimmel, Mai 2025

Owner sind Konrad (kaiju.kohime) und Saskia Rieko.
Über diese Region von den beiden habe ich schon einige Male berichtet, den sie zaubern ca. alle drei Monate ein neues Ambiente samt dazu passender Geschichte. Immer wieder spannend. Ihr findet die gesamten Postings dazu hier.
Aufgebaut ist das Ganze auf einer Homestead namens NewMoon.
EEP ist sehr passend für die dortige Atmosphäre. Wie immer an dieser Stelle den Rat an euch, Haken setzen bei *Umgebung gemeinsam anwenden*, um das EEP sehen zu können. Ansonsten verliert das gewollte Ambiente seine Wirkung.
Den Musik- und Video-Stream unbedingt aktivieren. Das Video dient zur Einführung. Ich habe es nach 10 Minuten ausgemacht und mich nur auf die Sounds konzentriert.

Natthimmel, Mai 2025

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Natthimmel, Mai 2025

Ich kann nur wieder sagen, sie haben sich erneut übertroffen, geniale Installation. Ihre Kreativität scheint grenzenlos zu sein.

Natthimmel, Mai 2025

Steht man mittendrin, überkommt einen ein fast ehrfürchtiges, erhabenes Gefühl. Man kommt sich vor, als wäre man klein und unbedeutend gegenüber solch einer *Macht*. Jedenfalls ging es mir dort so. Bei euch wirkt es vielleicht anders. Wie es oft bei Kunst so ist.

Natthimmel, Mai 2025

Die abstrakten Gegenstände dort wurden mit grandiosen Lichteffekten ins rechte Licht gesetzt. Die Sounds untermalen die Atmosphäre gewaltig. Ein Wahnsinn, welche Geschichte sich die beiden diesmal ausgedacht haben. Das ist es, was Second Life ausmacht. Fantasy. Taucht also ein in die Köpfe von Konrad und Saskia, und lasst euch in ferne Welten entführen.

Natthimmel, Mai 2025

Ich lasse die Geschichte und die Bilder sprechen und schreibe diesmal nicht so viel. Ihr müsst diesen Ort unbedingt besuchen. Und noch etwas, das Projekt Natthimmel solltet ihr unbedingt verfolgen, wie oben schon erwähnt, ändern sie ca. alle drei Monate ihre Region zu einer weiteren fanatischen Geschichte mit visueller Unterstützung.

Natthimmel, Mai 2025

Hier der Text aus der dort erhältlichen Notecard. 

Die Ythari - Echos der schweigenden Sterne
„Wir reichten über den Schleier hinaus.“
„Wir sprachen das letzte Theorem.“
„Wir haben uns geirrt.“

Lange vor dem Aufstieg der modernen Zivilisationen, bevor die jüngsten Reiche des Kosmos überhaupt von den Sternen zu träumen lernten, gab es die Ythari. Als Ethnie mit überragendem Intellekt und grenzenlosem Ehrgeiz waren sie die Architekten einer Ära, die so weit zurückliegt, dass nur noch die schwächsten Echos ihrer Existenz übrig sind.

Die Ythari herrschten einst über eine riesige und rätselhafte Galaxie, die als Veilspire bekannt ist - ein Name, der sich von ihrem eindringlichsten Merkmal ableitet: einem gewaltigen, leuchtenden Riss, der ihr Herz durchschneidet, wie ein Riss im Gewebe der Raumzeit. Man nimmt an, dass diese Anomalie namens Axiom Rift im Zentrum der Galaxis das Ergebnis ihres letzten und ehrgeizigsten Experiments ist - vielleicht sogar genau das, was zu ihrem Verschwinden führte.

Die Ythari waren keine Eroberer im herkömmlichen Sinne. Sie expandierten nicht durch Krieg oder Herrschaft, sondern durch schieres Verständnis. Sie webten das Gewebe der Realität mit Wissenschaften, die so weit fortgeschritten waren, dass sie an das Arkane grenzten, und formten ganze Sternensysteme um, um ihre großen und geheimnisvollen Werke voranzutreiben. Sie waren auf der Suche nach dem Unendlichen, auf der Jagd nach der Essenz der Existenz selbst, geleitet von ihrem großen Ziel: Die Gleichung des Seins.

Die Schleierspirale war nicht nur ihr Zuhause - sie war ihr Experiment. Und wir fangen gerade erst an, die Ergebnisse der „Gleichung des Seins“ zu sehen. Dr. Khiraan Valis, ein Archäologe, der sich der Entdeckung der Geheimnisse der Ythari verschrieben hat.

Veilspire war keine gewöhnliche Galaxie. Im Gegensatz zu den Spiral- und elliptischen Galaxien, die den modernen Astronomen bekannt sind, weist ihre Struktur Anzeichen einer bewussten Konstruktion auf. Sternsysteme, die in mathematisch perfekten Formationen angeordnet waren, der Schwerkraft trotzende Megastrukturen, die Schwarze Löcher mit unmöglicher Stabilität umkreisten, und ganze Regionen, in denen die Zeit mit unbeständiger Geschwindigkeit zu fließen schien, mit dem Zentrum der Schöpfung, dem Axiom-Graben - all das deutet darauf hin, dass die Ythari nicht nur in ihrer Galaxie lebten, sondern sie mit der Entwicklung der Gleichung des Seins entworfen hatten.

Doch trotz all ihrer Weisheit waren die Ythari nicht immun gegen die Gefahren der Hybris. Als sie sich der Vollendung ihres größten Projekts näherten - dem Versuch, die grundlegenden Gesetze der Realität neu zu schreiben -, verkalkulierten sie sich. Oder vielleicht gelang es ihnen zu gut. Nach und nach verstummten ihre großen Städte, Planeten, ja ganze Sonnensysteme. Nicht durch Krieg, nicht durch Seuchen, nicht durch interne Streitigkeiten, sondern durch etwas viel Fremderes. Die Ythari hörten einfach … auf. Ihre hoch aufragenden Türme, ihre Quantenarchive blieben zurück, als wären sie in einem Augenblick verlassen worden. Keine Leichen. Keine Anzeichen eines Kampfes. Nur Stille und das mysteriöse Brummen des verlassenen Axiom-Grabens.

Was von den Ythari übrig geblieben ist, sind nur noch verstreute Ruinen, Artefakte und gelegentlich Signale, die der Spalt über die Leere sendet und die eine uralte Warnung in einer Sprache wiederholen, die niemand auf der Welt vollständig verstehen kann. Einige glauben, dass die Ythari aufgestiegen sind und sich über die Notwendigkeit der materiellen Existenz hinaus entwickelt haben. Andere wiederum flüstern, dass sie von ihrer eigenen Schöpfung enttäuscht waren und sich selbst aus der Zeit gelöscht haben. Die letzte Theorie schließlich besagt, dass sie ein noch viel schlimmeres Schicksal ereilte - sie waren in ihren technologisch verbesserten Ruinen gefangen, als das letzte Theorem der Gleichung unbegreiflich falsch war und der Schleier sich gewaltsam schloss. Und die wenigen, die es wagen, ihre Ruinen zu erforschen, berichten von anomalen Zeitbrüchen, durch die die Vergangenheit sickert, von Maschinen, die sich an ihre Schöpfer zu erinnern scheinen, und von seltsamen, flüsternden Stimmen, die aus dem Nichts zu kommen scheinen. Die Ythari mögen verschwunden sein, aber etwas von ihnen verweilt noch. Sie beobachten. Wartet.

Mit freundlichen Grüßen
Saskia und Konrad

Natthimmel, Mai 2025

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