SUBCUTAN ART GALLERY: Infernal Symbiosis von Sophie de Saint Phalle

Infernal Symbiosis von Sophie de Saint Phalle

Creator der Subcutan Art Gallery ist Sophie de Saint Phalle (perpetua1010). Sie hat eine neue eigene Ausstellung und ich bin schlichtweg begeistert. Wieder einmal, denn ich habe über ihr Können schon einige Male berichtet.

Die Eröffnung der neuen Ausstellung:
Freitag, 13. Februar – 12:01 Uhr SLT (21:01 Uhr unserer Zeit)
Musikkünstler: Doevil und Khaos Republic

SEHR WICHTIG:
PBR-fähiger Viewer notwendig.
Grafik aufdrehen, so hoch ihr könnt.
Dortiges EEP verwenden (Welt / Umgebung / Gemeinsame Umgebung verwenden, Haken setzen).
Sound aktivieren: Man hört starken Regen und ab und an das Knurren einer Großkatze, die man nicht gleich bemerkt.
Wer einen passenden musikalischen Hintergrund haben möchte, sollte den Stream anmachen. Einfach fantastisch!

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TELEPORT IN DIE NEUE AUSSTELLUNG
 

Infernal Symbiosis von Sophie de Saint Phalle

Sophie hat die grandiose Fähigkeit, ihre Ausstellungen immer in passender Umgebung zu präsentieren, und da gibt sie sich sehr viel Mühe.

Ihre Ausstellung Infernal Symbiosis präsentiert sie in ihrer fantastisch gestalteten Galerie (Skybox). Bitte nicht erschrecken. Es wird beim Landen anfangs sehr dunkel sein. KEIN Licht anlegen oder gar das EEP umstellen. Das gehört so. Wenn man sich dann im Eingangsbereich etwas umsieht, wird man feststellen, dass es doch nicht so dunkel ist.

Die Einrichtung ist ebenso in Schwarz gehalten, bequeme Sitzgelegenheiten, Klavier, Figuren, der herumlaufende Panther und das DJ-Equipment. Erleuchtet wird es teilweise von flackerndem Feuer in Schalen auf Säulen. Auf der linken Seite, wo das Klavier steht, habe ich etwas entdeckt, das ich so noch nie sah, eine schwarze Wand, die mittig in der Naht etwas aufgebogen wurde – und dahinter lodert Feuer. Quasi ein in die Wand eingelassener Kamin einer ganz anderen Bauweise.

Wunderbar finde ich die Fensterfront, die einen Blick auf den dichten Regen zulässt und auf eine im Boden versunkene Freiheitsstatue, davor wehende schwarze, transparente Stoffbahnen. Auf der anderen Seite hängt das Galerie-Logo an der Wand, was grandios gelungen ist, da es aus Wasser besteht.

Gegenüber dem Eingang zur Ausstellung wurde ein verglaster Gang integriert, an dessen Ende eine Statue steht. Alles, die gesamte Skybox dieser Ausstellung, wurde von ihr selbst gebaut, auch die figürlichen Darstellungen. Nur die Einrichtung stammt von anderen. Durch die wunderbare Möglichkeit von Second Life glänzt und spiegelt es so wunderschön.

Der Boden des Ausstellungsraums selbst wurde mit wunderbarem schwarzem Wasser versehen. Links, rechts und geradeaus gibt es erhobene Flächen. Die beiden beim Eingang sind mit Sitzgelegenheiten versehen und die genau vor einem mit einer wunderbaren Statue. Das Wasser glänzt so, als wäre es flüssiger Teer – einfach genial.

Ihre neuen Werke dagegen sind diesmal farbenfroh und abstrakt, sodass man die menschlichen Gestalten fast nicht erkennt. Nur beim genauen Betrachten. Sie rufen unterschiedliche Gefühle hervor, jedenfalls bei mir. Es sind reale Aquarelle. Kunst kann Unterschiedliches in einem auslösen, es kommt immer darauf an, welche Erfahrungswerte man in seinem Leben gemacht hat.

Durch den schwarzen, glänzenden und an manchen Stellen spärlich beleuchteten Raum kommen ihre Werke grandios zur Geltung. Sie spiegeln sich auch im Wasser, das sich entsprechend bewegt. Ein fantastischer Effekt.

Infernal Symbiosis von Sophie de Saint Phalle

Hier Sophies Text zur Ausstellung (ihre Notecards sind immer in Deutsch und Englisch verfasst): 

Die Wassergalerie

Am Eingang verdichtet sich die Dunkelheit.
Der Raum atmet Schwere,
eine Schwelle aus Feuer und Schatten.
Außen und im Foyer zeigt sich die Hölle –
nicht als Mythos,
sondern als Echo unserer Welt,
in der Macht den Klang der Menschlichkeit übertönt.
Dies ist der Raum des Jetzt.

Jenseits dieser Schwelle beginnt das Wasser zu sprechen.
Im Inneren der Galerie glühen Farben,
warm wie Erinnerung,
still wie Widerstand.
Sie sind kein Trost,
sondern ein Versprechen:
Dass Vernunft existiert,
dass sie wachsen kann,
dass sie den Dämonen standhält.

Die Aquarelle entstanden am Rand des Fließens –
im Wald, an einem schmalen Bach.
Wasser wird Körper,
Körper werden Landschaft.
Natur und Mensch lösen ihre Grenzen auf
und erinnern sich an ihre gemeinsame Herkunft.

Was bleibt, ist Bewegung.
Was bleibt, ist Hoffnung.
Leise.
Beharrlich.

Eure Sophie de Saint Phalle 

Sie ist eine der wenigen Künstler in Second Life, die ich sehr schätze und mit Freude weiterempfehle. Ein wahres Erlebnis, ihre Ausstellungen zu besuchen. Dabei wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Infernal Symbiosis von Sophie de Saint Phalle

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